Schule an der Humannstraße, Bremen

Entwurf & Leitbild I Wurzeln bilden
Mit dem Schulneubau an der Humannstrasse möchten wir vor allem den Kleinsten, den Grundschülern eine neue Heimat bieten. Die neue Grundschule bietet Schutzraum und Entwicklungsspielraum für die vielfältigen Bedürfnisse der kleinen Nutzer. Baulich bildet sich das Leitmotiv der schützenden Hülle in der Anordnung von vier Einzelbaukörpern, die einen zentralen Innenhof einrahmen und durch die „umarmende Geste“ ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Der zentrale Innenhof sorgt für Orientierung und bildet darüber hinaus einen Schutzraum, der exklusiv den Grundschülern vorbehalten ist. Die Untergliederung in einzelne Häuser bietet eine übersichtliche, einfach zu verstehende Struktur, hat einen kindgerechten Maßstab und fördert die Identifikation mit dem „eigenen“ Klassenhaus. Der Kunstgriff einer „zweiten Erdgeschoss-Ebene“ ermöglicht den Kindern in den oberen Clustern einen direkten Ausgang aus ihren Klassenräumen, sodass auch in der Bewegung eingeschränkte Schüler nur einen kurzen Weg in den Pausenbereich haben.
Die Cluster I Klassenhäuser
Die vier Klassencluster bilden sich als zwei eigenständige „Lernhäuser“ ab. Alle Klassenräume sind nach Osten, zur ruhigen Grenze des Schulgeländes hin orientiert; die offenen Lernflächen sind zum Innenhof ausgerichtet. Die Klassenräume im Erdgeschoss erhalten direkte Gartenzugänge. Die zwei Cluster in den Obergeschossen verfügen über direkte Zugänge ins Freie auf die Dachebene.
Das „Haupthaus“ I ein Mehrwert für den Stadtteil
Die zur Ernst-Waldau-Straße orientierte Aula bildet gemeinsam mit dem einladenden Foyer das Schaufenster der Schule und steht nach Schulschluss für Veranstaltungen, Fortbildungen oder als Stadtteil-Treffpunkt zur Verfügung.


Auszeichnung:
Fläche:

Realisierungswettbewerb 3. Preis.
6.025 m² BGF


In Zusammenarbeit mit Frenz Landschaftsarchitekten, Bremen
Rendering: loomn architekturvisualisierung, Gütersloh